Chronik der Sommerrainschule

1952 Die Sommerrainschule wird als erster Schulneubau in Bad Cannstatt nach dem 2. Weltkrieg von der Architektengemeinschaft Barthel – Baier geplant.

 

1955 Einweihung der beiden Hauptgebäude (1. Bauabschnitt) 560 Grund- und Hauptschüler/innen ziehen mit einer stattlichen Festparade von der Sulzerrainschule in die Sommerrainschule ein. Oberbürgermeister Dr. Arnulf Klett übergibt den Schlüssel der neuen Schule an Rektor Herrmann Klaus.

 

1958  Gerhard Hahn wird Rektor der Sommerrainschule.

 

1960 Die Turnhalle und 3 Pavillons stehen für den Unterricht zur Verfügung (2. Bauabschnitt).

 

1976 Die Sommerrainschule wird von einer Grund- und Hauptschule in eine reine Grundschule umgewandelt,

 mit 468 Kindern.

 

1977  Rektorin Lilian Jäger – Dittrich übernimmt die Schulleitung.

 

1987  Der niedrigste Stand an Schülerzahlen ist mit 311 Schüler/innen in 14 Klassen erreicht.

 

1992  Zum ersten Mal werden Kinder über die Unterrichtszeit hinaus in einer Kernzeitgruppe betreut.

 

1993  Die Grundschulförderklasse wird eingerichtet.


1994  Die Schule entwickelt ein Bewegungsprofil mit zwei aktiven Spielpausen. Die Schulglocke ertönt nur noch am Ende der Pausen.

 

1997  Das Rektorenamt wird kommissarisch von Konrektorin Monika Härtling geführt.

 

1998  Rektorin Ruth Möller übernimmt die Sommerrainschule mit 407 Schüler/innen in 17 Klassen.

Das Schulprofil wird um musikalisch-kreative Schwerpunkte erweitert.

 

1999  Durch zwei Neubaugebiete steigen die Schülerzahlen sprunghaft an. Die Schule wird 5-zügig.
 

2000  Mit dem Konzept "Verlässliche Grundschule" und 5 Kernzeitgruppen wird der wachsende Bedarf an zuverlässiger Betreuung gedeckt.
 

2001-2003  Das Architektenbüro Cheret und Bozic plant und baut einen Neubau mit Räumen für Ganztagesbetreuung, Klassenzimmern, Medienraum, Atelier und Küche.

 

2002  Der Hort in der Schule entsteht mit zwei Ganztagesgruppen, zunächst in Baucontainern provisorisch untergebracht. Die Ganztagesbetreuung wird von Frau Andrea Hees geleitet und entwickelt.

Ein gemeinsames pädagogisches Konzept für Schule und Betreuung entsteht.

 

2004  Einweihung des Neubaus durch Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

 

2005  Gründung des Vereins der Freunde und Förderer der Sommerrainschule.

 

2009  530 Kinder leben, lachen und lernen in 20 Schulklassen und eine Grundschulförderklasse. 250 von ihnen besuchen außerdem die 3 Hortgruppen und 9 Betreuungsgruppen der Verlässlichen Grundschule.

Im September 2009 Herr Joachim Herchet die Hort- und Betreuungsgruppen VGS.

 

2011  Islamischer Religionsunterricht  (IRU) in deutscher Sprache wird im Modellversuch eingerichtet und  sehr gut angenommen.  Es unterrichten an der PH ausgebildete deutsche Lehrer/innen .

 

2012 Die erste Inklusionsklasse im Modellversuch wird gebildet mit sechs Inklusionskindern und vierzehn Regelschüler/innen. Täglich unterstützen zwei Lehrerinnen und zwei Integrationskräfte die Schüler/innen

und sich bei der herausfordernden Pionierarbeit.

 

2013  Sanierung des Bau 2 : im laufenden Betrieb wird Bau 2 wärmegedämmt und mit neuen Fenstern und einer Lüftung mit Riesenrohren versehen. Mit einem Schulfest „Betreten der Baustelle erwünscht“ feiert die Schulgemeinde die Fertigstellung.

 

Leider stockt danach die dringend notwendige Sanierung der anderen Gebäude, so dass immer häufiger Notreparaturen (z.B. der durchgefaulten Fenster) notwendig werden.

 

2014  Das Schulmotto „Meine Schule, deine Schule, unsere Schule“ entsteht durch einen Klassenwettbewerb.

Das Siegmotto wird durch eine umfassende Befragung aller Kinder, Eltern und Pädagogen der Schule bestimmt.

485 Kinder  in 20 Regelklassen, einer Spracheingangsklasse, einer  Grundschulförderklasse, 4 Hortgruppen und

13 Betreuungsgruppen VGS werden von 60 LehrerInnen und ErzieherInnen/ Betreuerinnen  begleitet und unterstützt.

Der Bedarf an ganztägiger  Betreuung in der Schule steigt kontinuierlich und kann nicht gedeckt werden.

Die  bereits  begonnene und dringend notwendige Entwicklung zur Ganztagesschule stagniert, da die baulichen Voraussetzungen (Mensa) fehlen.

 

2016  Im Juli 2016 stimmt der Gemeinderat den Planungen  für  einen Erweiterungsbau mit Mensa zu.

Frau Tanja Oelsner übernimmt die Einrichtungsleitung für Hort und Betreuungsgruppen VGS.

 

2017  Die Schule entwickelt ein pädagogisches  Konzept  zum  Modell „Ganztagesschule in Wahlform“.

Der Beginn der GTS wird beantragt und genehmigt.

 

2018  Die ersten Ganztagesklassen beginnen in Stufe 1.

 

2019 Die Bagger rollen, endlich! Der erste Bauabschnitt für die "Neue Mitte"  beginnt. Geplant sind eine dringend notwendige Mensa und Ganztagesräume, sowie Klassenzimmer und ein Bewegungsraum.

Inzwischen lernen, leben und lachen täglich 120 Kinder im Ganztag (8.00Uhr -16.00Uhr)  und 325 Kinder in Halbtagesklassen.